Achtsam durch den Tag Die nichtdominante Hand benutzen

Achtsam durch den Tag – Woche 1: Die nichtdominante Hand benutzen

Die Aufgabe in der ersten Woche meines 53-wöchigen Achtsamkeitsprojekts lautete: Die nichtdominante Hand benutzen. Mit dieser, in meinem Fall der linken Hand, sollten gewöhnliche Tätigkeiten des Alltags verrichtet werden, zum Beispiel Zähne putzen, Essen oder sogar schreiben. Als Gedächtnisstütze wurde ein Pflaster an der betroffenen Hand empfohlen, oder einfach ein Post-It mit einem entsprechendem Hinweis.nichtdominante Hand

Hochmotiviert startete ich am Montag Morgen also in dieses Experiment. Ich klebte mir ein kleines Pflaster an den Finger und schlurfte ins Bad. Dort wollte ich, wie vorgeschlagen, gleich mit links meine Zähne putzen. Huch, das war ja alles andere als einfach! Völlig unbeholfen versuchte ich, die Zahnbürste in halbwegs runden Bewegungen über meine Zähne zu führen. Trotz der frühen Uhrzeit (und der Tatsache „Montagmorgen“) entlockte mir dies ein kleines Schmunzeln. Irgendwann wechselte ich aber doch wieder zur rechten Hand, da ich meine Zähne doch noch gründlich reinigen wollte. 

Fortan wurde das Zähneputzen zu meiner liebsten Übung mit der nichtdominanten Hand. Die unbeholfenen Bewegungen amüsierten mich immer wieder aufs Neue, obgleich ich doch kleine Fortschritte verzeichnen konnte.

Aber auch sonst versuchte ich, im Alltag so oft wie möglich die linke Hand zu verwenden. Meist war dies, um Gegenstände zu greifen und von A nach B zu tragen. Völlig automatisch geschieht dies normalerweise mit der dominanten Hand, hier war lediglich ein Umdenken erforderlich. Weitaus komplizierter erwiesen sich da schon andere Tätigkeiten, die ein Zusammenspiel beider Hände erfordern. Zum Beispiel das Aufschrauben eines Marmeladenglases oder das Spülen von Geschirr. Hier musste ich richtig darüber nachdenken, wie meine Hände üblicherweise zusammenarbeiten und wie ich das anders herum koordinieren kann. 

Ein besonderes Highlight ist natürlich das Essen mit der linken Hand. Ähnlich wie beim Zähne Putzen kam ich mir hier etwas unbeholfen vor. 

Auch im Buch (Achtsam durch den Tag*) berichtet die Autorin von dem Gelächter, das diese Übung immer wieder auslöst. Das kann ich definitiv so unterstreichen. Außerdem zeige uns diese Aufgabe, wie unbewusst unsere Gewohnheiten sind und wie schwierig diese geändert werden können. Auch dem kann ich genauso zustimmen. Völlig unbewusst bewegen und koordinieren wir im Alltag unsere Hände. Wollen wir hier plötzlich umdenken, so ist viel Konzentration und Ausdauer gefragt. 

Interessant fand ich die Aussage, dass wir uns durch das Agieren mit der nichtdominanten Hand in Geduld üben können. Damit einher geht die Erkenntnis, dass man nie zu alt ist, um noch etwas Neues zu lernen. Ich denke, dass man die nichtdominante Hand durch viel Übung durchaus gut trainieren kann. Im Falle einer Verletzung kann dies sogar zwingend notwendig sein. 

In Bezug auf die Achtsamkeit habe ich zwei Dinge gelernt: Einerseits wird man durch die Verwendung der nichtdominanten Hand achtsamer bezüglich einer Tätigkeit an sich. Beispielsweise erlebte ich das Zähneputzen viel intensiver und aufmerksamer. Andererseits wird man sich des sonst automatischen Zusammenspiels der beiden Hände bewusst. 

Ich kann euch diese Übungen also nur empfehlen. Sie lassen sich problemlos in den Alltag einbauen und sorgen für gute Laune. Dazu stärken sie die Achtsamkeit und das Erleben des eigenen Körpers. 

Habt ihr schon einmal etwas ähnliches probiert? Welche Erfahrungen habt ihr dabei gemacht?

 

Ich stecke übrigens schon mitten in der zweiten Woche meines Achtsamkeitsprojekts. Nächste Woche gibt es das nächste Update – ihr dürft also gespannt sein.

 

 

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Zuckerfreier Hefezopf

Zuckerfreier Hefezopf

Zuckerfreier Hefezopf – geht das überhaupt? Zuckerfreier Hefezopf

In meiner Verwandtschaft gibt es traditionell immer Hefezopf in der Osterzeit. Egal ob als Zopf oder als Kranz, mit oder ohne Füllung – das leckere Gebäck schafft es vor und an den Osterfeiertagen stets auf die Kaffeetafel. Die Kinder bekommen außerdem ein Osternest: Ein Karton mit Ostergras, prall gefüllt mit Süßigkeiten und Geschenken. In meiner Familie ist es hier Brauch, dass man von den Paten zusätzlich noch einen selbstgebackenen Osterzopf im Nest bekommt. Meine Omas, Tanten und meine Mama backen alle hervorragende Osterzöpfe. Kein Wunder also, dass auch ich dieser Leckerei verfallen bin. 

Obwohl ich auch gerne Zöpfe mit Nussfüllung esse, mag ich die pure Form doch am liebsten. In Stücke geschnitten und mit Marmelade bestrichen – mmmmh lecker. Nur schade, dass ein Hefezopf normalerweise nicht ohne Zucker auskommt. Normalerweise! Das muss doch auch ohne gehen dachte ich mir, und so machte ich mich an die Mission „Zuckerfreier Hefezopf“. 

Den Haushaltszucker habe ich durch Kokosblützenzucker und ein wenig Honig ersetzt. Die Butter habe ich aber bewusst nicht durch gesündere Alternativen ersetzt, da ich den typischen Geschmack des Hefezopfes nicht verändern wollte. In wie fern das für euch Clean Eating-konform ist, müsst ihr für euch selbst entscheiden. Ich persönlich finde es in Maßen völlig ok. Und Butter schmeckt auch einfach zu gut 😉 

Kokosblützenzucker wird übrigens aus dem Nektar der Kokospalme gewonnen. Er hat einen niedrigen glykämischen Index und lässt daher im Vergleich zu normalen Zucker den Blutzuckerspiegel nur langsam ansteigen. Dies verhindert, dass der Blutzuckerwert danach rapide abfällt und sich der Heißhunger meldet. Ihr bekommt Kokosblützenzucker mittlerweile nicht nur im Reformhaus, sondern nahezu in jedem Biomarkt und auch schon in vielen Drogerien mit Biosortiment.

Was soll ich sagen? Man schmeckt wirklich nicht, dass dieses Hefegebäck ohne Zucker gebacken ist! Vielleicht kommt die Konsistenz nicht 100%-ig an das Original heran, aber dem Geschmack tut das keinen Abriss. Sogar mein Mann war begeistert – und wenn er bei meinen zuckerfreien Backexperimenten nach Nachschlag fragt, dann heißt das schon etwas! 🙂

Also: Zuckerfreier Hefezopf? – Na klar geht das! 

Zuckerfreier Hefezopf
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Einfaches Rezept für einen leckeren Hefezopf ohne Haushaltszucker
Portionen
1 Portion
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Zuckerfreier Hefezopf
Zuckerfreier Hefezopf
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Einfaches Rezept für einen leckeren Hefezopf ohne Haushaltszucker
Portionen
1 Portion
Portionen
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Zutaten
Portionen: Portion
Anleitungen
  1. Das Mehl sieben und mit dem Salz, der weichen Butter und dem Ei in eine Schüssel geben.
  2. In der Zwischenzeit die Hefe mit dem Honig und dem Kokosblütenzucker in lauwarmer Milch auflösen und gut verrühren.
  3. Das Mehl bereits ein wenig mit Butter und Ei verkneten. Dann das Hefegemisch hinzugeben und zu einem geschmeidigen Teig kneten.
  4. Die Schüssel mit einem Tuch abdecken und ca. 1 1/2 Stunden an einem warmen Ort gehen lassen, bis der Teig deutlich aufgegangen ist.
  5. Nach dem Gehen den Teig noch einmal kurz durchkneten. Auf einer bemehlten Arbeitsfläche zu einem Zopf oder Kranz flechten.
  6. Das Ei mit ein wenig Milch verquirlen und den Zopf damit bestreichen. Im vorgeheizten Backofen bei 160°C Umluft ca. 18-20 Minuten bis zur gewünschten Bräune backen.
Rezept Hinweise

Die Butter sollte sehr weich sein. Falls ihr sie erwärmt, sollte sie maximal zur Hälfte flüssig werden.

Der Teig trochnet u.U. sehr schnell aus. Deswegen empfehle ich beim Formen des Teiges bzw. beim Flechten immer ein Tuch auf die nicht verwendeten Teigteile zu legen. 

Jeder Ofen ist anders. Deswegen lieber ein paar Mal mehr nach dem Zopf sehen und ggf. das Blech drehen. 

Die Menge hat für einen kleinen Zopf und einen kleinen Kranz gereicht. Ihr könnt sie auch gerne verdoppeln, wenn ihr "Größeres" vor habt.

Achtsam durch den Tag – Neustart im 53-Wochen Projekt

Das Buch Achtsam durch den Tag* begleitet mich nun schon sehr lange. Ich hatte damals in den Anfangszeiten meines Blogs angefangen damit zu arbeiten und war total begeistert. Wöchentlich berichtete ich hier von meinen Erfahrungen. Doch nach einigen WAchtsam durch den Tagochen ist das Ganze leider eingeschlafen. Seitdem liegt das Buch in der berühmten Schublade. Immer mal wieder habe ich es herausgeholt, doch nie habe ich konsequent damit weitergearbeitet. Da ich gerade am Überarbeiten und Aufräumen meines Blogs bin, habe ich mir all die alten Artikel dazu wieder durchgelesen. Ich bin richtig erschrocken, als ich das jeweilige Datum der Veröffentlichung sah. Das Experiment war tatsächlich länger her als ich dachte. 

Irgendwie fühlt es sich falsch an, nach monatelanger Pause einfach weiterzumachen. Ich habe damals wirklich gute Erfahrungen in jeder Woche gesammelt. In Sachen Achtsamkeit war ich zu der Zeit wirklich gut unterwegs. Mittlerweile habe ich das leider sehr schleifen lassen. Deswegen habe ich mich entschieden, mit dem Buch von vorne zu beginnen!

Ich möchte die Übungen noch einmal bewusst durchführen und die guten Erlebnisse wiederholen. Die alten Blogartikel werde ich löschen. Inhaltlich finde ich sie zwar gut, doch waren sie textlich und von den Fotos her eher … naja … nennen wir es mal weniger gut. Um nicht zu sagen eigentlich schlecht. Es wird bestimmt interessant, die Erfahrungen von damals und heute zu vergleichen. Doch möchte ich bewusst neue Erfahrungen auf qualitativ hochwertige Weise mit euch teilen. 

 

Worum geht es in dem Buch?

Das Buch beinhaltet 53 Übungen zur Achtsamkeit. Diese sollen jeweils eine Woche lang durchgeführt werden, sodass man ca. ein Jahr mit dem Buch arbeiten wird. Die Autorin ist übrigens Meditationslehrerin in einem Zen-Kloster in Oregon. Dort werden ebenfalls Woche für Woche solche Achtsamkeitsübungen durchgeführt.

Nach einer kurzen Einführungen mit allen Infos zur Achtsamkeit und zu den Übungen wird jede Aufgabe im Detail beschrieben. Die Autorin bezeichnet die Achtsamkeitsübungen übrigens als „Samen der Achtsamkeit“, da wir mit ihrer Hilfe die Achtsamkeit in den vielen Furchen und Bereichen unseres Lebens pflanzen und aufziehen können. Jeden Tag können wir den Samen beim Wachsen und Früchte tragen zusehen. Diesen Vergleich finde ich toll – hoffentlich wächst auch die Achtsamkeit bei mir im Leben zu einer großen Pflanze heran. 

Samen der Achtsamkeit

Jede Übung besteht aus mehreren Abschnitten:

  • Die Übung: Zunächst wird die Aufgabe für die kommende Woche kurz erläutert.
  • Gedächtnisstützen: Um im Alltag an die Übung erinnert zu werden, liefert das Buch Vorschläge zu diversen Gedankenstützen.
  • Entdeckungen: Hier werden Beobachtungen, Erkenntnisse und Schwierigkeiten bei der Ausführung beschrieben. 
  • Vertiefung: Hier werden die Entdeckungen und Hintergründe noch einmal im Detail betrachtet.
  • Schlussworte: Jedes Kapitel schließt mit einem kurzen Zitat oder einem Gedankenanstoß.

Es wird vorgeschlagen, zu Beginn der Woche nur die Übung und die Gedankenstütze zu lesen. Somit kann man unvoreingenommen mit der Übung starten und eigene Erfahrungen sammeln. In der Mitte der Woche liest man die Erfahrungen, bevor man am Sonntag als Abschluss die Vertiefung und Schlussworte durcharbeitet. Dieses Vorgehensweise klingt gut und ich möchte es ebenso handhaben. 

 

Warum führe ich dieses Experiment durch?

Kennt ihr das? Ihr steigt aus dem Auto aus und stellt entsetzt fest, dass ihr gar nicht mehr wisst, wie genau ihr von A nach B gekommen seid? Mir geht das oft so: Ich fahre wie auf Autopilot und kann mich danach nicht mehr bewusst an die Fahrt erinnern. Ich finde das erschreckend! Und genau das ist ein wunderschönes Beispiel, warum ich achtsamer sein möchte. Ich habe oft das Gefühl, unbewusst durch das Leben zu hetzen. Die Tage ziehen nur so an mir vorbei. Ständig träume ich von einer bestimmten Zukunft oder jammere über aktuelle Gegebenheiten. Stattdessen möchte ich aber im Moment leben und den Moment genießen. Ich möchte entschleunigen und entspannen. Ich möchte die Schönheit und Vielfalt der Natur erleben. Dinge bewusst wahrnehmen. Weder in der Vergangenheit noch in der Zukunft leben, sondern im Hier und Jetzt.

Ich habe mit dem Buch bereits sehr gute Erfahrungen gemacht. Ich war zu der damaligen Zeit wahrscheinlich in der „Hochphase“ meiner Achtsamkeitserfahrungen. Mir tat das so gut und ich bin viel bewusster durch das Leben gegangen. Genau da möchte ich auch wieder hin. Ich freue mich, wenn ihr mich auf diesem Weg begleitet.

Ich werde jede Woche einen Blogartikel posten und von meinen Erfahrungen mit der jeweiligen Übung berichten. Alle Blogposts findet ihr dann auch gesammelt oben unter „Leben in Balance“ –> „Achtsam durch den Tag“.

 

Weiterführende Infos

Das Buch „Achtsam durch den Tag“ von Jan Chozen Bays ist im Windpferd-Verlag erschienen und kostet 14,95€. Gebraucht bekommt ihr es natürlich billiger. Ihr findet es u.a. hier*.

Wenn ihr mehr über das Leben im Zen-Kloster der Autorin erfahren wollt, dann schaut mal auf der Homepage (auf Englisch) vorbei.

 

Achtsam durch den Tag

 

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Bananen-Kokos-Kuchen mit Buttermilch

Ich liebe Bananen! Egal ob im Porridge, als Snack zwischendurch oder als Zutat beim Backen – die natürliche Süße und die Energie, die sie liefern, machen die Frucht zu einer meiner Liebsten. Manchmal verschätzen wir uns beim Einkaufen und die Bananen werden dunkel – perfekt also für neue Backexperimente 🙂 Zudem hatte ich noch eine Flasche Buttermilch im Kühlschrank, die bald abzulaufen drohte. Und schon war die Idee für einen saftigen Bananen-Kuchen geboren. Bereits der erste Versuch klappte erstaunlich gut. Ich änderte die Zutatenzusammensetzung ein wenig, um eine bessere Konsistenz zu erhalten. 

Herausgekommen ist ein wunderbar saftiger Bananen-Kokos-Kuchen. Natürlich ohne Haushaltszucker und mit gutem Kokosfett statt Butter oder Margarine. Der Kuchen kann also ohne schlechtes Gewissen genossen werden 🙂

Ich friere mir immer ein paar Stücke ein. Diese kann ich bei Bedarf morgens aus dem Eisfach nehmen und habe somit nachmittags im Büro einen super leckeren und gesunden Snack. Perfekt, wenn der Heißhunger kommt.

 

Bananen-Kokos-Kuchen mit Buttermilch
Clean Eating Kuchen - lecker saftig, gesund und zuckerfrei
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Ingredients
  1. 30g Kokosöl
  2. 40g Kokosblützenzucker
  3. 2 Eier
  4. 2EL Agavendicksaft
  5. 2 sehr reife Bananen (ca. 170g Nettogewicht)
  6. 120g Dinkelmehl 630
  7. 2 gehäufte TL Backpulver
  8. 50g Kokosraspel
  9. 100ml Buttermilch
Instructions
  1. Das Kokosöl vorsichtig schmelzen und zusammen mit dem Kokosblützenzucker, den Eiern und dem Agavendicksaft kurz auf höchster Stufe verrühren.
  2. Die Bananen mit einer Gabel gut zerdrücken und zu der Masse geben. Noch einmal gut verquirlen.
  3. Die restlichen Zutaten hinzugeben und alles verrühren.
  4. In eine gefettete kleine Kastenform füllen und bei 170° Umluft ca. 30 Minuten backen. Je nach Ofen kann die Backzeit variieren, also lieber ein paar Mal mehr nachsehen 🙂
Clean Eating Balance http://www.clean-eating-balance.de/
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Life- und Blogupdate

Lange war es hier still auf dem Blog. Viel zu selten gab es einen neuen Artikel und auch auf Instagram habe ich mich nur sporadisch gemeldet. Deswegen möchte ich euch ein kurzes Life-Update und damit auch ein Blog-Update geben. 

Der Hauptgrund ist einfach, dass ich im letzten Jahr viel zu viel gearbeitet habe 🙁 Eigentlich macht mir mein Job im internationalen Controlling sehr viel Spaß. Aber in den letzten Monaten ist die Freizeit und somit der Ausgleich viel zu kurz gekommen. Die Work-Life-Balance hat einfach nicht mehr gestimmt. Durch offene und ehrliche Gespräche mit meinem Chef versuchen wir gemeinsam, eine Besserung der Situation herbeizuführen. Ob das klappt wird sich zeigen. Ich hoffe, dass ich in Zukunft nun wirklich mehr freie Zeit zur Verfügung haben werden.

Zeit, die ich in meinen Blog investieren möchte! In den letzten Wochen hatte ich sooo viele Ideen für meinen Blog und war eigentlich voller Tatendrang, doch fehlte die Zeit und die Energie, um all die Vorstellungen zu realisieren. Außerdem sind die Ansprüche an meine Beiträge und vor allem meine Bilder gewachsen. In meinen Anfangszeiten als Foodbloggerin schrieb ich die Zutaten mit und machte ein schnelles Handyfoto. Wenn das Rezept einigermaßen gut schmeckte, kam es auf den Blog. Am Anfang dachte ich mir, das macht sowieso keiner nach 😀 Doch mittlerweile kommt es natürlich vor, dass Leser meine Rezepte nachkochen. Deswegen möchte ich bei der Erstellung meiner Rezepte viel mehr auf deren Qualität achten. 

In der Zwischenzeit habe ich auch die Fotografie für mich entdeckt. Ich liebe es, mit meiner Spiegelreflexkamera hübsche Fotos zu machen. Hier stehe ich noch relativ am Anfang, muss also noch viel üben. Trotzdem sind natürlich die Ansprüche an meine Food-Fotos extrem gestiegen. Es kostet daher auch viel Zeit, ein ansprechendes Foto zu schießen. 

Hinzu kommt, dass ich meinen Blog dringend einmal aufräumen muss! Neben den bereits angesprochenen älteren Rezepten finden sich noch einige Artikel, die nicht mehr aktuell sind. Ursprünglich hatte ich meinen Blog ja begonnen, um meine Erfahrungen mit der angeblichen Fruktoseintoleranz zu teilen. Dies passt so gar nicht mehr ins Bild. Deswegen möchte ich alle meinen älteren Blogartikel noch einmal überarbeiten bzw. sogar löschen. 

Wie genau es weitergeht, weiß ich noch nicht. Ich könnte jetzt sagen, ich werde zwei neue Blogartikel pro Woche veröffentlichen. Das ist aber Blödsinn. Wenn ich die Zeit nicht finde, dann muss ich mir keine utopischen Ziele stecken. Stattdessen werde ich in aller Ruhe den Blog überarbeiten und fleißig an neuen Rezepten tüfteln. Hauptsache, es macht mir Spaß und ich mache mir keinen Stress. Lieber veröffentliche ich weniger Artikel, dafür aber qualitativ hochwertigere. 

Auch die Richtung, in die es hier künftig gehen soll, ist noch offen. Hauptthema sind und bleiben natürlich Clean Eating und die gesunden Rezepte. Daneben geht es um Fitness, Achtsamkeit, Nachhaltigkeit, Zero Waste, Glücklichsein, gesunde Ernährung etc. Wo genau ich meine Schwerpunkte setze, wird sich zeigen. 

So – das war ein kurzer Beitrag dazu, warum es hier in letzter Zeit so ruhig war. Lasst es mich gerne wissen, wenn ihr Wünsche habt. Welche Themen interessieren euch besonders? Lest ihr auch gerne Artikel zum Thema Nachhaltigkeit, Sport und Achtsamkeit? Oder sollte ich meinen Schwerpunkt definitiv auf gesunde Ernährung setzen? Würden euch auch „wissenschaftliche“ Artikel interessieren, zum Beispiel zum Thema Ernährung? 

Eure Lisa

 

 

Kakao Energy Balls mit Kokos

Kakao Energy Balls mit Kokos

Ich bin ein großer Fan von Energy Balls. Sie sind sehr schnell zubereitet, liefern wertvolle Energie und sind der perfekte Clean Eating Snack. Da ich es gerne schokoladig mag, habe ich diese leckeren Kakao Energy Balls kreiert.

Kakao Energy Balls mit Kokos

 

Das Rezept ist ist während des zuckerfreien Januars der großen EAT-TRAIN-LOVE-Challenge entstanden. Da mich zwischendurch doch mal der Heißhunger packte, machte ich mich auf die Suche nach einer geeigneten Alternative. Durch die Datteln erhalten die Energy Balls eine wunderbare Süße, ohne zu sehr nach Datteln zu schmecken. Das ist schließlich nicht Jedermanns Sache. Die Nüsse verleihen den Kakao Energy Balls einen tollen Biss und der Kakao macht sie zu einer schokoladigen Leckerei. Die Kokosraspeln sorgen schließlich noch für das „gewisse Etwas“.

Übrigens empfehle ich beim Kakao auf die Inhaltsstoffe zu achten. Man glaubt es kaum, aber leider ist Kakao oft alles andere als clean… Am besten ihr seht euch einmal im Biomarkt oder im gut sortierten Supermarkt um. Dort wird man eher fündig als beim Discounter.

 

Kakao Energy Balls mit Kokos
Kakao Energy Balls mit Kokos
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Portionen
18 Energy Balls
Portionen
18 Energy Balls
Kakao Energy Balls mit Kokos
Kakao Energy Balls mit Kokos
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Portionen
18 Energy Balls
Portionen
18 Energy Balls
Zutaten
Portionen: Energy Balls
Anleitungen
  1. Zunächst die Datteln und die Nüsse in einem Hochleistungsmixer oder einer guten Küchenmaschine zerkleinern.
  2. Dann alle restlichen Zutaten dazugeben und weiter mixen.
  3. Am Schluss schlückchenweise Wasser dazu geben, bis die Masse eine klebrige aber feste Konsistenz hat.
  4. Die Masse zu Kugeln formen und im Kühlschrank lagern.
Rezept Hinweise

Je nach gewünschter Konsistenz könnt ihr einen Teil der Nüsse auch erst später hinzugeben. So werden sie nur noch grob zerkleinert und geben einen tollen Biss.

Die Kakao Energy Balls nach dem Formen im Kühlschrank lagern. Sie schmecken nach einiger Zeit im gekühlten Zustand sogar noch besser.

 

 

Kakao Energy Balls mit Kokos

 

Mein Fazit aus der Dankbarkeits-Challenge im Dezember

Nun ist der Januar schon fast wieder zur Hälfte vorbei und ich habe euch noch gar nicht von meiner Dankbarkeits-Challenge im Dezember berichtet. Wie hier zu lesen, hatte ich mir für den Dezember vorgenommen, jeden Tag einen Eintrag in mein Dankbarkeits-Tagebuch zu tätigen. 

Um es gleich vorweg zu nehmen: Ich habe es tatsächlich nicht jeden einzelnen Tag geschafft! Es fing zunächst gut an. Doch dann war ich ein Wochenende bei meinen Eltern zu Besuch. Obwohl ich mein kleines Büchlein mitgenommen hatte, habe ich den abendlichen Eintrag irgendwie komplett vergessen! Aber trotzdem habe ich es die meisten Tage geschafft und mache mir deswegen keine Vorwürfe. 

Ich bin jeden Abend den vergangenen Tag durchgegangen und habe aufgeschrieben, wofür ich dankbar bin. Das waren oft ganz banale Dinge, wie Begegnungen mit einem netten Menschen, dem Sonnenschein oder ein Spaziergang. Aber manchmal waren es auch „größere“ Dinge im Leben, die für uns oft selbstverständlich sind. Zum Beispiel das Dach über dem Kopf, der Job, die finanzielle Sicherheit etc. Auch hierfür war ich bewusst dankbar.

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An manchen Tagen konnte ich problemlos mehrere Dinge aufschreiben, an anderen Tagen fiel es mir extrem schwer. Da konzentrierte ich mich dann sowohl auf die ganz kleinen Dinge (z.B.: „Der morgendliche Stau war heute nicht so schlimm wie sonst“) und dachte aber auch über die größeren Dinge nach. So habe ich jeden Tag tatsächlich mehrere Punkte zusammen bekommen. 

Einen riesen positiven Effekt der Challenge merkte ich an Weihnachten. Wir waren für die drei Feiertage bei meinen Eltern zu Besuch und ich war durchgängig von einer großen Dankbarkeit erfüllt. Ich war dankbar für meine liebevollen Eltern, meine Schwester, die mittlerweile wie eine beste Freundin für mich ist, meinen wundervollen Ehemann, unsere intakte Verwandtschaft, den gemeinsamen Spaß, die gemeinsame Zeit,…. Es ist schwierig zu beschreiben, aber ohne dass ich dies bewusst herbeigeschworen hatte, fühlte ich eine tiefe innere Ruhe und Dankbarkeit. Ein tolles Gefühl.

Insgesamt hat mir die Challenge sehr gut getan. Es dauert wirklich nicht lange, den abendlichen Tagebucheintrag vorzunehmen und es bringt doch so viel. Im März, dem LOVE-Monat der großen EAT-TRAIN-LOVE-Challenge, werde ich mich übrigens gleich noch einmal einen Monat lang in Dankbarkeit üben. 

Ich kann euch so ein Dankbarkeits-Tagebuch wirklich wärmstens empfehlen. Probiert es doch einmal aus!

 

Zero Waste Geschenkideen

Weihnachten rückt immer näher. Und wenn ihr wie ich zu den Leuten gehört, die noch nicht alle Geschenke zusammen haben, dann habe ich hier ein paar Inspirationen für euch.

Egal ob ihr selbst plastikfrei lebt, generell nachhaltigere Dinge verschenken möchtet oder für einen Zero Waste-Anhänger noch ein Geschenk sucht – hier sollte für jeden etwas dabei sein.

Hierbei handelt es sich um meine eigenen Produktempfehlungen! Ich besitze die Produkte fast alle selbst und empfehle sie deshalb aus Überzeugung weiter und nicht, weil ich dafür gesponsert werde!

 Unverpackt Einkaufen

Zum Unverpackten Einkaufen gibt es viele hilfreiche Utensilien. Ich verwende sehr gerne die Baumwollbeutel von Naturtasche für loses Obst und Gemüse. So muss sich die Kasiererin nicht mit einzeln herumrollenden Früchten abgeben und ich spare mir die Plastiktüte für wirklich kleines Obst, z.B. Pflaumen. Aber auch für Getreide, Nüsse, Nudeln und co. sind die Beutel sehr praktisch. Oder wie wäre es mit einem schicken Brotbeutel?

*    *    *

Vielleicht gibt es bei euch in der Nähe ja einen Unverpackt Laden. Wie wäre es dann mit einem Einkaufsgutschein? Der Beschenkte hat somit die Möglichkeit, unverpackt Einkaufen zu gehen oder einen Unverpackt Laden überhaupt zum ersten Mal auszuprobieren. Außerdem tut ihr den Läden etwas Gutes, indem ihr ein kleines Geschäft mit sinnvollem Geschäftsmodell unterstützt. Eine aktuelle Liste aller Unverpackt-Läden in Deutschland findet ihr hier.

Zur Zeit werden immer mehr Unverpackt-Läden eröffnet. Viele finanzieren sich durch Crowdfunding. Hierbei kann jeder Interessierte einen bestimmten Betrag zur Verfügung stellen, der nur bei Erreichen der Fundinggrenze eingezogen wird. Als Gegenleistung erhält man meist ein kleines Geschenk. Die Auswahl reicht von Coffee-to-Go Bechern, über T-Shirts bis zu Stoffbeuteln. Oft werden auch Einkaufsgutscheine des zukünftigen Ladens angeboten. Dies finde ich eine tolle Idee. Denn wenn ich zum Beispiel 30€ für das Projekt spende und dann auch einen 30€-Gutschein wiederbekomme, habe ich nichts verloren und gleichzeitig einem kleinen Start-Up die Geschäftsgründung ermöglicht. Das wäre doch auch eine tolle Geschenkidee! Viele Crowdfunding-Projekte dieser Art findet ihr bei Startnext und Kickstarter.

Plastikfreie Behältnisse in der Küche und für Unterwegs

  • Coffee-to-go-Becher: Das perfekte Geschenk für Kaffee- oder Teeliebhaber. Hier gibt es eine große Auswahl an schönen Designs und auch nachhaltigen Alternativen. Mittlerweile nehmen sogar viele Cafés und Bäckereien die mitgebrachten To-Go-Becher zum Befüllen an. Besonders gut gefällt mit der Bamboo Cup*. Er besteht aus Bambusfasern, ist 100% biologisch abbaubar und kommt in vielen originellen Designs daher. 
  • Vorratsgläser: Der Grundstein des Zero Waste Lifestyles. Die Gläser gibt es schon für wenig Geld beim schwedischem Möbelriesen oder auch in anderen Haushalts- und Dekogeschäften. Mein persönlicher Tipp sind True Fruits-Flaschen, die im Vorratsschrank einfach toll aussehen. Also einfach ganz viele Smoothies trinken oder gleich die Flaschen samt Inhalt verschenken 🙂
  • Plastikfreie Vorratsdosen: Ich habe vor einiger Zeit meine Tupperdosen verkauft und mir stattdessen Glasdosen von Glasslock gekauft. Die Dosen haben zwar einen Plastikdeckel, aber in Normalfall kommen die Lebensmittel nicht viel damit in Berührung. Die Dosen sind stabil, verschließen luftdicht und können oft auch als Auflaufform im Backofen oder für die Mikrowelle verwendet werden. Ein Dosenset findet ihr zum Beispiel hier*. Außerdem gibt es tolle Dosen aus Edelstahl, z.B. hier*. Ich selbst besitze noch keine, will mir aber bald eine zulegen. 
  • Glasflaschen: Die einfachste Methode, um Plastikmüll zu vermeiden: Einfach Wasser von zu Hause in eine Glasflasche füllen und mitnehmen. Eine optisch ansprechende Flasche in vielen tollen Designs gibt es zum Beispiel von Soulbottle*. Ich persönlich verwende die Glasflaschen von Lifefactory*.

Bücher zum Thema Zero Waste / Plastikfrei Leben

Vielleicht kennt ihr ja jemanden, der gerne weniger Müll produzieren möchte und noch ein wenig Input braucht. Dann sind die folgenden Bücher* genau das Richtige:

               

Selbstgemachtes

  • Marmelade: Da Marmelade normalerweise sowieso in Gläser gefüllt wird, ist eine plastikfreie Verpackung quasi vorprogrammiert 😉 Marmelade wird immer gerne gegessen und mit wenig Aufwand lassen sich relativ viele Gläser füllen. Wie wäre es mit winterlich leckeren Sorten wie z.B. Bratapfel oder Pflaumenmarmelade?
  • Kekse: Natürlich der Klassiker schlechthin. Statt der üblichen durchsichtigen Plastiktüte könnt ihr das Gebäck auch in Gläser oder in Keksdosen füllen. Dann schenkt ihr gleich eine wiederverwendbare hübsche Verpackung mit dazu.
  • Backmischungen: Die in einem Glas geschichteten Backzutaten sind mittlerweile überall erhältlich. Egal ob ihr selbst die Backmischungen zusammenstellt oder fertige Gläser kauft, optisch machen sie viel her und haben auch eine praktische Verwendung. 
  • Likör: Wie wäre es mit einem leckeren Bratapfellikör? Oder einem cremigen Schokoladenlikör? Ein selbstgemachter Eierlikör? Hmmm mir läuft schon das Wasser im Mund zusammen 🙂
  • Selbstgenähtes: Wenn ihr gerne näht, dann gibt es zahlreiche Zero Waste Utensilien, die ihr als Geschenk nähen könnt. Zum Beispiel die oben aufgeführten Baumwollbeutel zum Einkaufen, eine hübsche Stofftüte oder wiederverwendbare Abschminkpads. 

Zero Waste Starterset

Warum nicht gleich aus mehreren Geschenkideen ein ganzes Paket zusammenstellen? Perfekt für Zero Waste Anfänger und jeden, der nachhaltiger leben möchte. Neben den oben aufgeführten Alltagshelfern könnt ihr zum Beispiel auch feste Seifen, Reinigungsbausteine wie etwa Waschsoda oder eine Bambuszahnbürste kaufen. Eurer Kreativität sind keine Grenzen gesetzt 🙂

Gemeinsame Zeit

Zu guter letzt noch ein ganz anderer Geschenkvorschlag: Gemeinsame Zeit statt Konsum. Eure Lieben freuen sich sicher über einen entsprechenden Gutschein. Gemeinsame Erlebnisse und Erinnerungen sind etwas sehr Wertvolles – gerade in unserer heutigen schnelllebigen konsumorientierten Gesellschaft. Es muss nicht immer ein teurer Erlebnisgutschein sein. Wie wäre es stattdessen mit einer Einladung zum Einkaufsbummel, einem selbstgekochten Essen, einem Spaziergang, … Euch fällt bestimmt etwas ein. 

 

So, ich hoffe, ich konnte euch ein wenig inspirieren. Habt ihr noch mehr Vorschläge für mich? Welche Erfahrungen habt ihr mit plastikfreien bzw. nachhaltigen Geschenken gemacht? Lasst mir gerne einen Kommentar hier. 

Nun wünsche ich euch noch eine besinnliche und stressfreie restliche Weihnachtszeit 🙂

 

 

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Weihnachtliche Cashew-Dattel-Kekse

Ich liebe Plätzchen in der Weihnachtszeit. Da wird natürlich immer fleißig bei uns gebacken. Gar nicht so einfach, sich trotzdem gesund und ausgewogen zu ernähren. Deshalb „tüftele“ ich stets an gesunden Alternativen. Heute habe ich ein Rezept für saftige Dattel-Cashew-Kekse, die ihr ohne schlechtes Gewissen genießen könnt.

Sie sind relativ schnell zubereitet, zuckerfrei, komplett gesund und vegan. Wenn ihr glutenfreie Haferflocken verwendet, sind sie sogar glutenfrei. 

Am besten ihr bereitet die Kekse in einer Küchenmaschine zu, dann geht es am einfachsten. Es funktioniert auch mit einem guten Pürierstab, dann dauert es evtl. etwas länger. 

Die Kekse sind wunderbar saftig und weihnachtlich gewürzt. Sogar meinem Mann, der normalerweise keine Datteln mag, haben sie geschmeckt. Vorsicht: Suchtgefahr 🙂

 

Weihnachtliche Cashew-Dattel-Kekse
Saftige, weihnachtlich leckere Kekse ganz ohne Zucker, vegan und vollkommen gesund.
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Ingredients
  1. 100g Cashewkerne
  2. 2 EL Haferflocken
  3. 100g Medjool-Datteln
  4. 2 EL gem. Mandeln
  5. 2 TL Agavensirup
  6. 2 EL Kokosöl
  7. 1 Msp. Kardamom
  8. 2 gestr. TL Zimt
  9. etwas Wasser
  10. 30g gehackte Mandeln
  11. 40g Dinkelflocken oder kernige Haferflocken
Instructions
  1. Die Cashewkerne, Haferflocken und Datteln in einer Küchenmaschine zerkleinern. Ihr könnt auch ruhig noch ein paar Stücke in der Masse lassen, das sorgt für einen schönen Biss.
  2. Danach die gemahlenen Mandeln, Agavensirup, Kokosöl, Kardamom und Zimt hinzugeben und nochmals verühren (bzw. pürieren). Nun in Mini-Schlücken Wasser hinzugeben und verkneten, bis eine ziemlich klebrige Masse entsteht, die gut zusammenhält.
  3. Am Schluss die Dinkelflocken (oder kernigen Haferflocken) und die gehackten Mandeln einarbeiten.
  4. Den Teig esslöffelweise auf ein Blech setzen und zu Keksen platt drücken. Alternativ könnt ihr den Teig auch zu Kugeln formen, dann bleibt er in der Mitte etwas saftiger.
  5. Die Plätzchen bei 170° Ober-/Unterhitze 5-10 Minuten backen. Vorsicht, die Plätzchen werden sehr schnell braun, vor allem von unten! Lieber ein paar Mal mehr nachsehen 😉 Die Kekse sind fertig, auch wenn sie noch weich sind. Beim Abkühlen härten sie noch etwas aus, bleiben aber dennoch weich und saftig.
  6. Je nach Größe ergibt der Teig etwa 15-20 Plätzchen.
Clean Eating Balance http://www.clean-eating-balance.de/

 

Apfel-Nuss-Muffins

Wie ihr sicher wisst, bin ich stets auf der Suche nach Ideen, wie man zuckerfrei und dennoch lecker backen kann. Auf Süßsstoffe und andere Zuckeralternativen möchte ich hierbei verzichten. Besonders gut bietet sich dann süßes Obst an. In diesem Fall habe ich es mit Äpfeln versucht. 

Herausgekommen ist ein einfaches Rezept für super saftige Apfel-Nuss-Muffins. Durch die Äpfel und natürliche Süßungsmittel (Datteln und Honig) werden sie ausreichend süß, während die gemahlenen Mandeln und der Zimt wunderbar mit den Äpfeln harmonieren. Die Muffins sind komplett gesund, zuckerfrei und mit wertvollen Fetten. Sie enthalten lediglich ein wenig Milch – diese kann problemlos durch Pflanzenmilch ersetzt werden.

Die Muffins eignen sich gut als Zwischensnack. Ich nehme mir gerne 2 Stück davon mit ins Büro – so habe ich einen gesunden Snack und komme nicht in Versuchung, die zuckrigen Süßigkeiten meiner Kollegen zu probieren. Die Muffins lassen sich auch gut einfrieren. Dann kann ich mir morgens 2 Stück herausnehmen und bald sind sie schon aufgetaut. Besonders lecker schmecken sie übrigens am nächsten Tag – dann sind sie noch einmal saftiger.

Ich würde die Muffins auch problemlos Gästen zu Kaffee und Kuchen servieren – sie schmecken nicht übertrieben „gesund“ und trotzdem süß. 

Apfel-Nuss-Muffins
Serves 10
Saftige Apfel-Nuss-Muffins - komplett zuckerfrei und gesund
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Ingredients
  1. 40g Ghee
  2. 60g Kokosöl
  3. 20g Dattelcreme/-mus
  4. 20g Honig
  5. 2 Eier
  6. 140g Dinkelmehl 630
  7. 2 TL Backpulver
  8. 60g gemahlene Mandeln
  9. 60 Haferflocken
  10. Zimt
  11. Milch
  12. 140g geriebene Äpfel
Instructions
  1. Zunächst Ghee und Kokosöl schmelzen. Sobald es vollständig verflüssigt ist, mit der Dattelcreme und dem Honig gut verrühren. Die Eier hinzugeben und schaumig schlagen.
  2. Nun die trockenen Zutaten und etwas Milch hinzugeben und wiederum gut verrühren.
  3. Zum Schluss die geriebenen Äpfel unterheben.
  4. Den Teig in ein Muffinsblech setzen und im vorgeheizten Backofen bei 180° Umluft 10-15 Minuten backen
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