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Kakao-Energy-Balls mit Kokos

Ich bin ein großer Fan von Energy Balls. Sie sind sehr schnell zubereitet, es gibt unzählige Varianten und sie schmecken einfach super lecker. 

Dieses Rezept habe ich während des zuckerfreien Januars der großen EAT-TRAIN-LOVE-Challenge kreiiert, da mich zwischendurch doch mal der Heißhunger packte. Die Energy Balls sind schokoladig süß und liefern wertvolle Nährstoffe. Perfekt zum Snacken für zwischendurch und als schneller Energielieferant. 

Kakao-Energy-Balls mit Kokos
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Ingredients
  1. 120g Medjool-Datteln
  2. 60g Mandeln
  3. 60g Haferflocken
  4. 10g Kakao
  5. 20g Kokosraspel
  6. 15g Kokosöl
  7. 80g Cashewkerne
  8. Wasser
Instructions
  1. Zunächst die Datteln und die Nüsse in einem Hochleistungsmixer oder einer guten Küchenmaschine zerkleinern. Dann alle restlichen Zutaten dazugeben und weiter mixen. Am Schluss schlückchenweise Wasser dazu geben, bis die Masse eine klebrige aber feste Konsistenz hat. Die Masse zu Kugeln formen und im Kühlschrank lagern.
Notes
  1. Je nach gewünschter Konsistenz könnt ihr einen Teil der Nüsse auch erst später hinzugeben. So werden sie nur noch grob zerkleinert und geben einen tollen Biss.
Clean Eating Balance http://www.clean-eating-balance.de/
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Mein Fazit aus der Dankbarkeits-Challenge im Dezember

Nun ist der Januar schon fast wieder zur Hälfte vorbei und ich habe euch noch gar nicht von meiner Dankbarkeits-Challenge im Dezember berichtet. Wie hier zu lesen, hatte ich mir für den Dezember vorgenommen, jeden Tag einen Eintrag in mein Dankbarkeits-Tagebuch zu tätigen. 

Um es gleich vorweg zu nehmen: Ich habe es tatsächlich nicht jeden einzelnen Tag geschafft! Es fing zunächst gut an. Doch dann war ich ein Wochenende bei meinen Eltern zu Besuch. Obwohl ich mein kleines Büchlein mitgenommen hatte, habe ich den abendlichen Eintrag irgendwie komplett vergessen! Aber trotzdem habe ich es die meisten Tage geschafft und mache mir deswegen keine Vorwürfe. 

Ich bin jeden Abend den vergangenen Tag durchgegangen und habe aufgeschrieben, wofür ich dankbar bin. Das waren oft ganz banale Dinge, wie Begegnungen mit einem netten Menschen, dem Sonnenschein oder ein Spaziergang. Aber manchmal waren es auch „größere“ Dinge im Leben, die für uns oft selbstverständlich sind. Zum Beispiel das Dach über dem Kopf, der Job, die finanzielle Sicherheit etc. Auch hierfür war ich bewusst dankbar.

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An manchen Tagen konnte ich problemlos mehrere Dinge aufschreiben, an anderen Tagen fiel es mir extrem schwer. Da konzentrierte ich mich dann sowohl auf die ganz kleinen Dinge (z.B.: „Der morgendliche Stau war heute nicht so schlimm wie sonst“) und dachte aber auch über die größeren Dinge nach. So habe ich jeden Tag tatsächlich mehrere Punkte zusammen bekommen. 

Einen riesen positiven Effekt der Challenge merkte ich an Weihnachten. Wir waren für die drei Feiertage bei meinen Eltern zu Besuch und ich war durchgängig von einer großen Dankbarkeit erfüllt. Ich war dankbar für meine liebevollen Eltern, meine Schwester, die mittlerweile wie eine beste Freundin für mich ist, meinen wundervollen Ehemann, unsere intakte Verwandtschaft, den gemeinsamen Spaß, die gemeinsame Zeit,…. Es ist schwierig zu beschreiben, aber ohne dass ich dies bewusst herbeigeschworen hatte, fühlte ich eine tiefe innere Ruhe und Dankbarkeit. Ein tolles Gefühl.

Insgesamt hat mir die Challenge sehr gut getan. Es dauert wirklich nicht lange, den abendlichen Tagebucheintrag vorzunehmen und es bringt doch so viel. Im März, dem LOVE-Monat der großen EAT-TRAIN-LOVE-Challenge, werde ich mich übrigens gleich noch einmal einen Monat lang in Dankbarkeit üben. 

Ich kann euch so ein Dankbarkeits-Tagebuch wirklich wärmstens empfehlen. Probiert es doch einmal aus!

 

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Die große EAT TRAIN LOVE Challenge 2017

Ich bin ein riesen Fan von Kristin und ihrem EAT TRAIN LOVE Blog. Immer wieder motivieren mich ihre herzliche offene Art und ihre eigenen Erfahrungen, mein Leben in sämtlichen Bereichen zu verbessern. So auch bei der großen EAT TRAIN LOVE Challenge 2017. In den Monaten Januar – März des neuen Jahres gibt es verschiedene Challenges zu den Themen gesunde Ernährung, Bewegung und „Love“. Kristins Motto hierzu lautet: „Sei die beste Version von dir“. 

Quelle: https://www.facebook.com/EatTrainLove.de

Die Challenge besteht aus drei sogenannten WE-Challenges, die jeder in der Community durchführt. Passend zum Blognamen beinhalten die Monate die folgenden Herausforderungen:

Januar – EAT: 31 Tage zuckerfrei und möglichst clean ernähren

Februar – TRAIN: 28 Tage täglich Sport machen – egal was

März – LOVE: 31 Tage täglich 5 Minuten meditieren

Darüber hinaus gibt es noch die sogenannten ME-Challenges. Diese kann sich jeder passend zum Motto des jeweiligen Monats, aber abgestimmt auf die persönlichen Herausforderungen, zusammenstellen. 

Meine persönliche EAT TRAIN LOVE Challenge wird wie folgt aussehen:

(die Vorlage bekommt ihr bei Kristin zum kostenlosen Download)

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EAT: 31 Tage zuckerfrei und möglichst clean ernähren

Ich möchte im Januar komplett auf Zucker verzichten. Dazu zählen für mich Haushaltszucker, Zuckeraustauschstoffe und Süßstoffe. Also jedes Produkt, dem zusätzlich Zucker hinzugefügt wurde. Nicht dazu zählen hingegen Fruchtzucker und Kohlenhydrate im Allgemeinen. Für mich kommen nur noch natürliche Süßungsmittel in Frage, z.B. Agavensirup, Honig, Datteln oder Bananen. Natürlich möchte ich mich auch möglichst clean ernähren, also keine künstlichen Zusatzstoffe, kein Weißmehl und viel Obst und Gemüse. Hierbei werde ich nach bestem Wissen und Gewissen handeln. Da im Januar bei mir der Jahresabschluss ansteht (ich arbeite im Controlling…), werde ich es definitiv nicht schaffen jeden Tag vorzukochen und bin auf die Kantine angewiesen. Auch wenn es dort gutes Essen gibt und vieles selbst zubereitet wird, denke ich nicht, dass das Essen dort zu 100% clean ist. Aber das werde ich in Kauf nehmen, um mir den zusätzlichen Stress mit Vorkochen und Einkaufen zu ersparen. Natürlich verzichte auf offensichtlich ungesunde Mahlzeiten. Aber zum Beispiel vermute ich, dass eine handelsübliche und somit nicht cleane Gemüsebrühe verwendet wird. DSC_0084

Mein erster Gedanke war: Das wird ja easy – schließlich ernähre ich mich sonst auch ziemlich clean. Wenn ich ehrlich zu mir selbst bin, war dies in letzter Zeit allerdings weniger der Fall. Besonders die vielen Süßigkeiten und Plätzchen in der Weihnachtszeit haben es mir nicht leicht gemacht. Beinahe täglich gab es Schokolade, Kekse und co. Ich denke es wird mir sehr gut tun, davon einmal komplett loszukommen.

Eine meiner ME-Challenges für den Januar ist die Amazonas Darmreinigung*. Schon oft habe ich bei Kristin darüber gelesen und mich nun endlich „getraut“. Hierbei handelt es sich um ein Pulver aus 100% natürlichen Inhaltsstoffen, das 2x täglich mit Wasser angerührt wird. Keinesfalls stellt der Drink ein Abführmittel dar. Stattdessen soll der Darm gereinigt und revitalisiert werden. Der Hersteller verspricht eine regelmäßige Verdauung und eine Stärkung des Immunsystems. Wie ihr vielleicht wisst, habe ich schon lange Probleme mit dem Darm. Eine monatelange Odyssee von Arzt zu Arzt brachte nur das hoffnungslose Ergebnis „Reizdarm“. Ich habe es aufgegeben, eine Ursache zu finden und versuche, irgendwie damit zu leben. Genau deswegen erhoffe ich mir viel von der Darmreinigung. Ich habe ehrlich gesagt ein wenig Angst vor dem Geschmack, bin aber sehr gespannt auf die Wirkung.

Die zweite ME-Challenge im Januar wird es sein, nach dem Abendessen nicht mehr zu Snacken. Dies ist eines meiner größten Probleme, die ich mit der Ernährung habe. Oft schaffe ich es den ganzen Tag über, gesund und in Maßen zu essen. Nach dem Abendessen packt mich dann oft der Heißhunger – sei es aus Langeweile, Frust oder einfach so. Ich esse dann viel mehr, als für mich gut ist und ärgere mich gleichzeitig über meine fehlende Disziplin. Das Essen liegt mir den ganzen Abend schwer im Magen und am nächsten Tag stehe ich schon mit einem aufgeblähtem Gefühl auf. Auf diese unnötige Snackerei möchte ich im Januar komplett verzichten. 

 

TRAIN: 28 Tage täglich Sport machen – egal was

Im Februar geht es darum, sich jeden Tag zu bewegen. Als ich las „täglich Sport“ musste ich erst einmal schlucken. Aber es geht hier nicht darum, jeden Tag eine anstrengende Sporteinheit zu absolvieren. Viel mehr soll man sich jeden Tag auf irgendeine Art und Weise bewegen. Für mich persönlich habe ich beschlossen, dass die folgenden Dinge als Bewegung zählen: Laufen gehen, Krafttraining oder Aerobic im Fitnessstudio, Squash spielen, mind. 30 Minuten Spazieren gehen, mind. 20 Minuten Yoga oder mind. 20 Minuten Krafttraining zu Hause. Ich habe vor, 2-3 Mal pro Woche ein richtiges Workout zu absolvieren und die restlichen Tage mit langen Spaziergängen und entspannenden Yoga-Einheiten zu regenerieren. 

Ich bin ein Mensch, der sehr schnell merkt, wenn er sich zu wenig bewegt. Ich bekomme sofort Rückenschmerzen, Verspannungen und Kopfschmerzen. Ich hoffe, dass dies im Februar deutlich besser wird.

Als ME-Challenge möchte ich einerseits mindestens 10.000 Schritte pro Tag laufen. Ich habe ein Fitnessarmband zu Hause, was leider schon länger in der Schublade liegt. Dieses wird nun wieder ausgepackt und soll täglich meine Schritte zählen. Als Ausnahme gelten Tage mit anstrengenden Sporteinheiten (z.B. BodyPump). Hier reichen ausnahmsweise auch 8.000 Schritte.

Zudem möchte ich mind. 2 Mal pro Woche Yoga machen. Dies mag wahrscheinlich recht wenig erscheinen. Man muss allerdings dazu sagen, dass ich Yoga-Anfängerin bin und mich zu Beginn nicht überfordern möchte. Zudem möchte ich auf jeden Fall mein Kraft- und Ausdauertraining absolvieren, da wird Yoga eine untergeordnete Rolle spielen. Ich möchte zunächst mit Online-Videos arbeiten, auch wenn das nicht die ideale Lösung ist. Wenn es mir Spaß macht, will ich auf jeden Fall auch einen richtigen Kurs machen. 

 

LOVE: 31 Tage täglich 5 Minuten meditieren

Im März werden wir jeden Tag 5 Minuten meditieren. Ich habe schon ein paar kleine Meditationsversuche hinter mir. Daher weiß ich, wie verdammt schwierig dies sein kann. Umso mehr bin ich g????????????????????????????????????espannt, wie sich 31 Tage mit konsequenter Meditationspause auswirken werden. Dabei werde ich die Meditation nutzen, um mich 5 Minuten auf meinen Atem und mein Befinden zu konzentrieren. Versuchen, den Kopf frei zu bekommen und zur Ruhe zu kommen. Ich bin sehr gespannt.

Meine Me-Challenge wird es sein, jeden Tag Dankbarkeitstagebuch zu führen. Dies habe ich ja zur Zeit als meine persönliche Challenge im Dezember und es tut einfach so unheimlich gut. Deswegen will ich dies im März auf jeden Fall wiederholen bzw. konsequent fortführen. 

Außerdem will ich auf das Schlummern meines Weckers verzichten 🙂 Früher hatte ich die Snooze-Taste nie verwendet und mich immer über meinen Mann lustig gemacht, der diese täglich zahlreiche Male betätigt. In letzter Zeit kann ich mich allerdings nur schwer motivieren, morgens aufzustehen. Ich lege meinen Wecker immer wieder schlummern und verschenke damit wertvolle Zeit. Dies möchte ich im März einmal komplett sein lassen.

 

Ich finde die Challenge eine super Möglichkeit, gut ins neue Jahr zu starten. Dabei ist dies kein utopischer Vorsatz, den man sowieso nicht einhält, sondern eine ganzheitliche und zeitlich begrenzte Challenge. Ich denke, die einzelnen Herausforderungen sind einen Monat lang gut durchzuhalten und dann steht bald schon die nächste Aufgabe an. Mir gefällt es gut, dass hier sämtliche Bereiche im Leben angesprochen werden.

Besonders toll finde ich, dass es eine große „Eat Train Love Familie“ gibt. Die zahlreichen Teilnehmer der Challenge tauschen sich über die sozialen Medien aus und teilen ihre Erfahrungen. In der dazugehörigen Facebook-Gruppe herrscht eine tolle Atmosphäre – nette Menschen und aufmunternde Worte. So etwas ist in der heutigen Social Media Zeit leider sehr selten und dafür umso schöner. 

Wenn ihr mehr über die Challenge erfahren wollt, schaut doch einmal hier vorbei. 

 

Quelle Titelbild: http://www.eattrainlove.de/2016/12/die-grosse-eat-train-love-challenge-2017/
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Zero Waste Geschenkideen

Weihnachten rückt immer näher. Und wenn ihr wie ich zu den Leuten gehört, die noch nicht alle Geschenke zusammen haben, dann habe ich hier ein paar Inspirationen für euch.

Egal ob ihr selbst plastikfrei lebt, generell nachhaltigere Dinge verschenken möchtet oder für einen Zero Waste-Anhänger noch ein Geschenk sucht – hier sollte für jeden etwas dabei sein.

Hierbei handelt es sich um meine eigenen Produktempfehlungen! Ich besitze die Produkte fast alle selbst und empfehle sie deshalb aus Überzeugung weiter und nicht, weil ich dafür gesponsert werde!

 Unverpackt Einkaufen

Zum Unverpackten Einkaufen gibt es viele hilfreiche Utensilien. Ich verwende sehr gerne die Baumwollbeutel von Naturtasche für loses Obst und Gemüse. So muss sich die Kasiererin nicht mit einzeln herumrollenden Früchten abgeben und ich spare mir die Plastiktüte für wirklich kleines Obst, z.B. Pflaumen. Aber auch für Getreide, Nüsse, Nudeln und co. sind die Beutel sehr praktisch. Oder wie wäre es mit einem schicken Brotbeutel?

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Vielleicht gibt es bei euch in der Nähe ja einen Unverpackt Laden. Wie wäre es dann mit einem Einkaufsgutschein? Der Beschenkte hat somit die Möglichkeit, unverpackt Einkaufen zu gehen oder einen Unverpackt Laden überhaupt zum ersten Mal auszuprobieren. Außerdem tut ihr den Läden etwas Gutes, indem ihr ein kleines Geschäft mit sinnvollem Geschäftsmodell unterstützt. Eine aktuelle Liste aller Unverpackt-Läden in Deutschland findet ihr hier.

Zur Zeit werden immer mehr Unverpackt-Läden eröffnet. Viele finanzieren sich durch Crowdfunding. Hierbei kann jeder Interessierte einen bestimmten Betrag zur Verfügung stellen, der nur bei Erreichen der Fundinggrenze eingezogen wird. Als Gegenleistung erhält man meist ein kleines Geschenk. Die Auswahl reicht von Coffee-to-Go Bechern, über T-Shirts bis zu Stoffbeuteln. Oft werden auch Einkaufsgutscheine des zukünftigen Ladens angeboten. Dies finde ich eine tolle Idee. Denn wenn ich zum Beispiel 30€ für das Projekt spende und dann auch einen 30€-Gutschein wiederbekomme, habe ich nichts verloren und gleichzeitig einem kleinen Start-Up die Geschäftsgründung ermöglicht. Das wäre doch auch eine tolle Geschenkidee! Viele Crowdfunding-Projekte dieser Art findet ihr bei Startnext und Kickstarter.

Plastikfreie Behältnisse in der Küche und für Unterwegs

  • Coffee-to-go-Becher: Das perfekte Geschenk für Kaffee- oder Teeliebhaber. Hier gibt es eine große Auswahl an schönen Designs und auch nachhaltigen Alternativen. Mittlerweile nehmen sogar viele Cafés und Bäckereien die mitgebrachten To-Go-Becher zum Befüllen an. Besonders gut gefällt mit der Bamboo Cup*. Er besteht aus Bambusfasern, ist 100% biologisch abbaubar und kommt in vielen originellen Designs daher. 
  • Vorratsgläser: Der Grundstein des Zero Waste Lifestyles. Die Gläser gibt es schon für wenig Geld beim schwedischem Möbelriesen oder auch in anderen Haushalts- und Dekogeschäften. Mein persönlicher Tipp sind True Fruits-Flaschen, die im Vorratsschrank einfach toll aussehen. Also einfach ganz viele Smoothies trinken oder gleich die Flaschen samt Inhalt verschenken 🙂
  • Plastikfreie Vorratsdosen: Ich habe vor einiger Zeit meine Tupperdosen verkauft und mir stattdessen Glasdosen von Glasslock gekauft. Die Dosen haben zwar einen Plastikdeckel, aber in Normalfall kommen die Lebensmittel nicht viel damit in Berührung. Die Dosen sind stabil, verschließen luftdicht und können oft auch als Auflaufform im Backofen oder für die Mikrowelle verwendet werden. Ein Dosenset findet ihr zum Beispiel hier*. Außerdem gibt es tolle Dosen aus Edelstahl, z.B. hier*. Ich selbst besitze noch keine, will mir aber bald eine zulegen. 
  • Glasflaschen: Die einfachste Methode, um Plastikmüll zu vermeiden: Einfach Wasser von zu Hause in eine Glasflasche füllen und mitnehmen. Eine optisch ansprechende Flasche in vielen tollen Designs gibt es zum Beispiel von Soulbottle*. Ich persönlich verwende die Glasflaschen von Lifefactory*.

Bücher zum Thema Zero Waste / Plastikfrei Leben

Vielleicht kennt ihr ja jemanden, der gerne weniger Müll produzieren möchte und noch ein wenig Input braucht. Dann sind die folgenden Bücher* genau das Richtige:

               

Selbstgemachtes

  • Marmelade: Da Marmelade normalerweise sowieso in Gläser gefüllt wird, ist eine plastikfreie Verpackung quasi vorprogrammiert 😉 Marmelade wird immer gerne gegessen und mit wenig Aufwand lassen sich relativ viele Gläser füllen. Wie wäre es mit winterlich leckeren Sorten wie z.B. Bratapfel oder Pflaumenmarmelade?
  • Kekse: Natürlich der Klassiker schlechthin. Statt der üblichen durchsichtigen Plastiktüte könnt ihr das Gebäck auch in Gläser oder in Keksdosen füllen. Dann schenkt ihr gleich eine wiederverwendbare hübsche Verpackung mit dazu.
  • Backmischungen: Die in einem Glas geschichteten Backzutaten sind mittlerweile überall erhältlich. Egal ob ihr selbst die Backmischungen zusammenstellt oder fertige Gläser kauft, optisch machen sie viel her und haben auch eine praktische Verwendung. 
  • Likör: Wie wäre es mit einem leckeren Bratapfellikör? Oder einem cremigen Schokoladenlikör? Ein selbstgemachter Eierlikör? Hmmm mir läuft schon das Wasser im Mund zusammen 🙂
  • Selbstgenähtes: Wenn ihr gerne näht, dann gibt es zahlreiche Zero Waste Utensilien, die ihr als Geschenk nähen könnt. Zum Beispiel die oben aufgeführten Baumwollbeutel zum Einkaufen, eine hübsche Stofftüte oder wiederverwendbare Abschminkpads. 

Zero Waste Starterset

Warum nicht gleich aus mehreren Geschenkideen ein ganzes Paket zusammenstellen? Perfekt für Zero Waste Anfänger und jeden, der nachhaltiger leben möchte. Neben den oben aufgeführten Alltagshelfern könnt ihr zum Beispiel auch feste Seifen, Reinigungsbausteine wie etwa Waschsoda oder eine Bambuszahnbürste kaufen. Eurer Kreativität sind keine Grenzen gesetzt 🙂

Gemeinsame Zeit

Zu guter letzt noch ein ganz anderer Geschenkvorschlag: Gemeinsame Zeit statt Konsum. Eure Lieben freuen sich sicher über einen entsprechenden Gutschein. Gemeinsame Erlebnisse und Erinnerungen sind etwas sehr Wertvolles – gerade in unserer heutigen schnelllebigen konsumorientierten Gesellschaft. Es muss nicht immer ein teurer Erlebnisgutschein sein. Wie wäre es stattdessen mit einer Einladung zum Einkaufsbummel, einem selbstgekochten Essen, einem Spaziergang, … Euch fällt bestimmt etwas ein. 

 

So, ich hoffe, ich konnte euch ein wenig inspirieren. Habt ihr noch mehr Vorschläge für mich? Welche Erfahrungen habt ihr mit plastikfreien bzw. nachhaltigen Geschenken gemacht? Lasst mir gerne einen Kommentar hier. 

Nun wünsche ich euch noch eine besinnliche und stressfreie restliche Weihnachtszeit 🙂

 

 

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Weihnachtliche Cashew-Dattel-Kekse

Ich liebe Plätzchen in der Weihnachtszeit. Da wird natürlich immer fleißig bei uns gebacken. Gar nicht so einfach, sich trotzdem gesund und ausgewogen zu ernähren. Deshalb „tüftele“ ich stets an gesunden Alternativen. Heute habe ich ein Rezept für saftige Dattel-Cashew-Kekse, die ihr ohne schlechtes Gewissen genießen könnt.

Sie sind relativ schnell zubereitet, zuckerfrei, komplett gesund und vegan. Wenn ihr glutenfreie Haferflocken verwendet, sind sie sogar glutenfrei. 

Am besten ihr bereitet die Kekse in einer Küchenmaschine zu, dann geht es am einfachsten. Es funktioniert auch mit einem guten Pürierstab, dann dauert es evtl. etwas länger. 

Die Kekse sind wunderbar saftig und weihnachtlich gewürzt. Sogar meinem Mann, der normalerweise keine Datteln mag, haben sie geschmeckt. Vorsicht: Suchtgefahr 🙂

 

Weihnachtliche Cashew-Dattel-Kekse
Saftige, weihnachtlich leckere Kekse ganz ohne Zucker, vegan und vollkommen gesund.
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Ingredients
  1. 100g Cashewkerne
  2. 2 EL Haferflocken
  3. 100g Medjool-Datteln
  4. 2 EL gem. Mandeln
  5. 2 TL Agavensirup
  6. 2 EL Kokosöl
  7. 1 Msp. Kardamom
  8. 2 gestr. TL Zimt
  9. etwas Wasser
  10. 30g gehackte Mandeln
  11. 40g Dinkelflocken oder kernige Haferflocken
Instructions
  1. Die Cashewkerne, Haferflocken und Datteln in einer Küchenmaschine zerkleinern. Ihr könnt auch ruhig noch ein paar Stücke in der Masse lassen, das sorgt für einen schönen Biss.
  2. Danach die gemahlenen Mandeln, Agavensirup, Kokosöl, Kardamom und Zimt hinzugeben und nochmals verühren (bzw. pürieren). Nun in Mini-Schlücken Wasser hinzugeben und verkneten, bis eine ziemlich klebrige Masse entsteht, die gut zusammenhält.
  3. Am Schluss die Dinkelflocken (oder kernigen Haferflocken) und die gehackten Mandeln einarbeiten.
  4. Den Teig esslöffelweise auf ein Blech setzen und zu Keksen platt drücken. Alternativ könnt ihr den Teig auch zu Kugeln formen, dann bleibt er in der Mitte etwas saftiger.
  5. Die Plätzchen bei 170° Ober-/Unterhitze 5-10 Minuten backen. Vorsicht, die Plätzchen werden sehr schnell braun, vor allem von unten! Lieber ein paar Mal mehr nachsehen 😉 Die Kekse sind fertig, auch wenn sie noch weich sind. Beim Abkühlen härten sie noch etwas aus, bleiben aber dennoch weich und saftig.
  6. Je nach Größe ergibt der Teig etwa 15-20 Plätzchen.
Clean Eating Balance http://www.clean-eating-balance.de/

 

Apfel-Nuss-Muffins

Apfel-Nuss-Muffins

Wie ihr sicher wisst, bin ich stets auf der Suche nach Ideen, wie man zuckerfrei und dennoch lecker backen kann. Auf Süßsstoffe und andere Zuckeralternativen möchte ich hierbei verzichten. Besonders gut bietet sich dann süßes Obst an. In diesem Fall habe ich es mit Äpfeln versucht. 

Herausgekommen ist ein einfaches Rezept für super saftige Apfel-Nuss-Muffins. Durch die Äpfel und natürliche Süßungsmittel (Datteln und Honig) werden sie ausreichend süß, während die gemahlenen Mandeln und der Zimt wunderbar mit den Äpfeln harmonieren. Die Muffins sind komplett gesund, zuckerfrei und mit wertvollen Fetten. Sie enthalten lediglich ein wenig Milch – diese kann problemlos durch Pflanzenmilch ersetzt werden.

Die Muffins eignen sich gut als Zwischensnack. Ich nehme mir gerne 2 Stück davon mit ins Büro – so habe ich einen gesunden Snack und komme nicht in Versuchung, die zuckrigen Süßigkeiten meiner Kollegen zu probieren. Die Muffins lassen sich auch gut einfrieren. Dann kann ich mir morgens 2 Stück herausnehmen und bald sind sie schon aufgetaut. Besonders lecker schmecken sie übrigens am nächsten Tag – dann sind sie noch einmal saftiger.

Ich würde die Muffins auch problemlos Gästen zu Kaffee und Kuchen servieren – sie schmecken nicht übertrieben „gesund“ und trotzdem süß. 

Apfel-Nuss-Muffins
Serves 10
Saftige Apfel-Nuss-Muffins - komplett zuckerfrei und gesund
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Ingredients
  1. 40g Ghee
  2. 60g Kokosöl
  3. 20g Dattelcreme/-mus
  4. 20g Honig
  5. 2 Eier
  6. 140g Dinkelmehl 630
  7. 2 TL Backpulver
  8. 60g gemahlene Mandeln
  9. 60 Haferflocken
  10. Zimt
  11. Milch
  12. 140g geriebene Äpfel
Instructions
  1. Zunächst Ghee und Kokosöl schmelzen. Sobald es vollständig verflüssigt ist, mit der Dattelcreme und dem Honig gut verrühren. Die Eier hinzugeben und schaumig schlagen.
  2. Nun die trockenen Zutaten und etwas Milch hinzugeben und wiederum gut verrühren.
  3. Zum Schluss die geriebenen Äpfel unterheben.
  4. Den Teig in ein Muffinsblech setzen und im vorgeheizten Backofen bei 180° Umluft 10-15 Minuten backen
Clean Eating Balance http://www.clean-eating-balance.de/

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Dankbarkeit zum Jahresende – mein Dankbarkeits-Experiment im Dezember

Ein Dankbarkeits-Tagebuch habe ich schon länger. Hier wollte ich am Ende des Tages Dinge aufschreiben, für die ich dankbar bin. Ehrlich gesagt ist das Tagebuch aber noch recht leer geblieben. Nicht, weil ich nichts hätte, wofür ich dankbar sein kann. Sondern weil ich es schlicht und einfach habe schleifen lassen. 

Gestern bin ich auf einen Artikel von Balance Akt gestoßen. Bloggerin Julia hat im November vier Wochen lang Dankbarkeit geübt. Sie hat sogar tolle Vorlagen zum Download erstellt. Da kam mir spontan die Idee, im Dezember meine eigene Dankbarkeits-Challenge durchzuführen. 

Der Dezember bietet sich perfekt dafür an. Schließlich fasst man meist fürs neue Jahr Vorsätze und lässt im Dezember dafür einiges Schleifen. Und genau deswegen möchte ich bereits vor Januar eine „Challenge“ (wenn man sie so nennen kann) durchführen. Außerdem ist das Jahresende eine gute Zeit, dankbar zu sein. Dankbar für die Dinge, die hinter einem liegen. Die man im vergangenem Jahr geschafft oder bewältigt hat. Dankbar für die Menschen, denen man begegnet ist Dankbar für die Dinge, die man erleben durfte. 

Aber auch jeden Tag passieren kleine und große Dinge, für die man dankbar sein kann. Gerade jetzt, wo die Dunkelheit und Kälte auf das Gemüt schlagen, kann Dankbarkeit helfen. Julia hat die schönen Worte verwendet: „In mir erzeugt es eine wohlige innere Wärme, Zufriedenheit und Wertschätzung für das, was in meinem Leben ist.“

Regelmäßige Dankbarkeit kann zu einem optimistischerem und positiverem Lebensgefühl führen. Sie reduziert Stress, bewahrt uns vor negativen Gefühlen, stärkt unsere Beziehungen und verbessert unsere Gesundheit. Das alles ist sogar wissenschaftlich bewiesen.

Für den Dezember habe ich mir das folgende überlegt:

  • Jeden Tag vor dem Schlafen gehen möchte ich einen Eintrag in mein Dankbarkeits-Tagebuch schreiben.
  • Dabei schreibe ich die Dinge nieder, für die ich an diesem Tag dankbar bin. 
  • Ich hoffe, jeden Tag auf mindestens 5 Dinge zu kommen. Dabei möchte ich auch explizit die kleinen Dinge im Leben berücksichtigen. Aber wenn ich mal nicht auf 5 Sachen komme, ist das auch ok. Dann wird der nächste Tag wieder besser.
  • Zudem möchte ich mir auch die „größeren“ selbstverständlichen Dinge im Leben bewusst machen. 

Ich bin gespannt, was mein Experiment mit sich bringt. Ich erhoffe mir mehr Zufriedenheit und positivere Gedanken. Vor allem jetzt zum Jahresende und bei dem trüben Wetter. Ich werde auf jeden Fall berichten!

Und vielleicht kann ich euch ja auch ein wenig inspirieren, eure eigenen Gedanken zur Dankbarkeit aufzuschreiben. Oder gar ein ähnliches Experiment durchzuführen. Ich würde mich freuen. 

 

Quelle: https://danielaheggmaier.com/2015/11/06/wie-man-ein-dankbarkeitstagebuch-schreibt/
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Was ich aus dem Urlaub mit in den Alltag nehme

Fast drei Wochen Urlaub liegen hinter uns: Eine Mietwagenrundreise durch den Oman, Sightseeing in Bangkok und Badeurlaub in Khao Lak. Wir haben viel erlebt und gesehen, aber noch viel wichtiger: Wir haben uns entspannt und abgeschaltet! Ich hatte die letzten Wochen vor unserer Reise so unglaublich viel gearbeitet, ich war noch nie in meinem Leben so urlaubsreif gewesen. Umso mehr hatte ich mich auf die freien Tage gefreut und sie in vollen Zügen genossen. Und nun steht der Alltag wieder bevor. Ehrlich gesagt, ist mir dabei etwas mulmig zumute. Was, wenn es wieder genau wie zuvor wird? Viel zu viel Arbeit, Stress, keine Zeit für Sport und Freizeit, von Haushalt und sonstigen Aufgaben ganz zu schweigen… Oft komme ich mit allerlei Vorsätzen aus dem Urlaub zurück. Ich bin hochmotiviert, gesünder zu essen, mehr Sport zu machen, mehr im Haushalt zu machen. Ihr kennt das sicher. Allerdings bin ich kein großer Freund von großen Vorsätzen. Meist hält man sie ja doch nicht ein 🙁 (zumindest ist das bei mir so…) Deswegen möchte ich mir keine großen Ziele setzen, die ich am Ende doch nach einer Woche bereits wieder schleifen lasse. Aber einige Dinge nehme ich aus dem Urlaub mit und möchte sie im Alltag umsetzen:

Lesen

Ich habe in den knapp drei Wochen Urlaub ungelogen sechs Bücher gelesen! Wie ich es vermisst habe! Ich bin eigentlich eine totale Leseratte und habe schon von Kindheit an immer viel gelesen. Im Alltagsstress ist das in letzter Zeit viel zu kurz gekommen. Entweder ich war abends zu müde oder ich habe nur sinnlos auf dem Handy herumgespielt. Im Urlaub habe ich erst gemerkt, wie sehr mir das gefehlt hat: Sich komplett in einer Geschichte verlieren, das Außenrum vergessen und sich in die Charaktere hineinversetzen. Ich möchte versuchen, mir in Zukunft bewusst Auszeiten zum Lesen zu nehmen. Vielleicht direkt als erstes, wenn ich von der Arbeit nach Hause komme. Dann kann ich erst einmal abschalten und nebenbei noch mit unseren Katzen schmusen 😉

Achtsamkeit

Wie ihr sicher wisst, geht es auf meinem Blog auch viel um das Thema Achtsamkeit – eigentlich. In der letzten Zeit ist auch das viel zu kurz gekommen 🙁 Mein Achtsamkeitsexperiment habe ich seit Wochen schleifen lassen. Meine geliebten Achtsamkeitsspaziergänge sind ebenfalls selten geworden. Im Urlaub hatte ich zum ersten Mal seit langen wieder Zeit und Gelegenheit, achtsam zu sein. Das Brennen der Sonne auf der Haut, das Rauschen des Meeres, der Sand unter meinen Füßen, die Gerüche und Geräusche auf der Straße in Bangkok, der sanfte Wind im Haar, … Ich wurde mir all der schönen Dinge um mich herum wieder bewusst und habe sie wahrgenommen. Ich fühlte mich wieder viel näher am Leben. Als ob ich in letzter Zeit einfach so vor mich hin gelebt hätte, ohne meine Umgebung wahrzunehmen. Deswegen möchte ich der Achtsamkeit wieder einen größeren Platz in meinem Leben geben, sie im Alltag einbauen. Mein Achtsamkeitsexperiment möchte ich endlich fortführen. Ich bin gespannt, ob dies gelingt.

Maßvolles Genießen

Normalerweise esse ich im Urlaub immer viel zu viel. Schließlich ist ja Urlaub, da will man sich nicht noch Verbote auferlegen oder auf das viele gute Essen verzichten. Die Folge ist meist, dass ich mich im Bikini unwohl fühle und nach dem Urlaub eine böse Überraschung auf der Waage wartet. Dieses Mal war das unerwartet anders: Alle Übernachtungen waren nur mit Frühstück gebucht. Anders als im All Inclusive Hotel muss man Mittag- und Abendessen extra bezahlen. Außerdem war es so heiß, dass ich oft gar nicht viel Appetit hatte. Zumal gab es viele leckere tropische Früchte und frische Säfte – ein Traum! Das Essen in Thailand ist ja generell eher gesund und auch die Portionsgrößen sind eher klein. Im Nachhinein betrachtet habe ich über den Tag verteilt relativ wenig gegessen. Aber mehr habe ich auch nicht gebraucht. Zudem habe ich auch nicht übertrieben. Ich habe mir in Maßen Ungesundes gegönnt, hatte aber auch irgendwie gar nicht die Lust darauf. Stattdessen freute mich über die exotischen Früchte und das gesunde Essen. Zum Beispiel gibt es bei uns zu Hause nie Nutella, weil sie einfach viel zu viel Müll enthält. In Hotels gönne ich mir gerne mal ein Croissant mit Nutella, da es dies ja zu Hause nicht gibt. Diesen Urlaub habe ich kein einziges Mal Nutella gegessen und hatte auch nicht das Gefühlt, dass ich etwas verpasse. Ehrlich gesagt bin ich etwas überrascht. Ich hatte mir bezüglich des Essens nichts vorgenommen, der Verzicht auf Ungesundes bzw. das Überessen ist ganz natürlich gekommen. Vielleicht schaffe ich das ja auch im Alltag: Einfach mal kleinere Portionen essen, auf das Sättigungsgefühl hören und sich für gesunde Alternativen entscheiden. 

Smartphone aus

War das herrlich! Mein Handy war die ganze Zeit im Flugmodus und nur im Hotel im WLAN habe ich ab und zu mal meine Apps gecheckt. Und ich hatte nicht das Gefühl, etwas zu verpassen. Kaum wieder in Deutschland angekommen, waren wieder sämtliche Apps über die mobilen Daten erreichbar und ich verfiel sofort wieder in alte Muster: Mehrmals tägliches Checken sämtlicher Apps, durchscrollen des Instagram und Facebook Feeds, der ständige Blick aufs Handy, … Deswegen habe ich nun meine Einstellungen überarbeitet und bei einigen Apps die Bildschirmbenachrichtigungen ausgeschaltet. Hier reicht es, wenn ich ab und zu händisch in die App gucke, ob es etwas neues gibt, zum Beispiel bei den E-Mails. Auch habe ich mir vorgenommen, im Büro das iPhone statt wie bisher auf dem Schreibtisch, nun in die Tasche zu legen. Mal sehen, ob ich das durchhalte.

Kindisch sein

Mit einem Augenzwinkern muss ich zugeben, dass ich manchmal eine kleine Spaßbremse bin. Und vor allem eine riesen Frostbeule! Normalerweise brauche ich 20 Minuten, bis ich mich Stufe für Stufe in den eiskalten Pool vorgearbeitet habe, während mein Mann schon fröhlich durch das Wasser taucht. Es gab auch schon Urlaube, in denen war ich gar nicht im Meer, weil es mir zu kalt war. Oder nur bis zu den Schulten, damit ich nicht untertauchen muss. Zum ersten Mal war in diesem Urlaub das Meer so warm nur leicht kalt, sodass ich ohne mit der Wimper zu zucken hineingelaufen bin. Wir hatten ein paar tolle Wellen und ich bin sogar mehrmals untergetaucht. Ich hatte so einen Spaß!! Da ist mir bewusst geworden, auf wie viel ich manchmal verzichte, bloß weil mir etwas zu Umständlich ist. Deswegen mein Vorsatz: Einfach mal fünfe gerade sein lassen und Spaß haben!

Den Morgen nutzen

Auch wenn ich es nicht wahrhaben möchte, bin ich eher eine Lerche als eine Eule. Im Urlaub sind wir oft ziemlich früh ins Bett gegangen (den ganzen Tag nichts tun macht ja müde 😀 ) und so bin ich meist schon um 6:00/6:30 aufgewacht. Ganz ohne Wecker! Da mein Mann definitiv eine Eule ist, habe ich mich leise auf die Terrasse geschlichen. Ich saß dort, lauschte den Vögeln, sah Eichhörnchen oder Geckos zu, beobachtete den Himmel. Ich genoss die Zeit, in der ich ganz alleine mit mir war und zusah, wie der Morgen sich entfaltete. Es hat gut getan, auf diese Art und Weise in den Tag zu starten. Vielleicht kann ich das auch irgendwie im Alltag umsetzen: Früher ins Bett gehen, am Wochenende ebenfalls früher aufstehen, am Morgen einiges schaffen oder mit einem Ritual in den Tag starten.. Mal sehen.

 

Mir ist bewusst, dass die meisten von euch wohl nicht gerade aus dem Urlaub kommen. Ich möchte keinesfalls „angeben“ oder euch neidisch machen. Ich möchte euch ein klein wenig inspirieren, das ein oder andere im Alltag einzubauen. Vielleicht habt ihr selbst auch ganz andere Dinge, die ihr im Urlaub genossen habt und gerne mit in den Alltag nehmen würdet. Erzählt mir gerne davon. 

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Meine ersten kleinen Schritte in Richtung Zero Waste

Zero Waste – kurz und knapp gesagt geht es hierbei um einen Lebensstil, bei dem so gut wie gar kein Müll produziert wird. Vor einiger Zeit hatte ich hier auf dem Blog einen Artikel veröffentlicht, in dem ich zwar bewundernd über den Zero Waste Lifestyle sprach, mir das aber alles zu krass war. Komplett nach dem Zero Waste Prinzip zu leben konnte ich mir niemals vorstellen. 

In der Zwischenzeit hat sich das geändert. Ich bin total fasziniert von Zero Waste und würde am liebsten sofort alles umstellen. Klar, dass das nicht klappt. Es gibt einfach noch viele Reste, die aufgebraucht werden müssen (hier rächt es sich, dass ich eine hoffnungslose Voratskäuferin bin :D) Außerdem muss ich bei einigen Dingen noch nach geeigneten Alternativen suchen. Dennoch habe ich vieles bereits umgesetzt und nach und nach soll immer mehr hinzukommen. Ich möchte euch einmal vorstellen, in welchen Bereichen ich schon auf Zero Waste umstellen konnte:

 

Lebensmitteleinkauf

Dies ist meiner Meinung nach der wichtigste Punkt. Wenn ich mir überlege, wie lange ich noch vor ein paar Monaten für das Auspacken der Einkäufe aus der Plastikverpackung brauchte unZero Waste Einkaufd welcher Müllberg dabei anfiel, graust es mir. Mittlerweile würde ich schätzen, dass ca.  85% meiner Lebensmitteleinkäufe plastikfrei ausfallen. Ich kaufe Milch und Joghurt in Pfandflaschen/-gläsern, kaufe Obst- und Gemüse überwiegend verpackungsfrei und greife bei Getreide, Müsli und co. zur Papierverpackung. Das Ganze ist ehrlich gesagt ziemlich mühsam, vor allem an Anfang musste ich mir erst geeignete Läden suchen. Der nächste Unverpackt-Laden ist leider 45 Minuten von uns entfernt, es wäre nicht gerade umweltfreundlich extra dorthin zu fahren. Ich kann es kaum erwarten, bis endlich der Unverpackt Laden in Frankfurt eröffnet 🙂 In den Discounter gehe ich mittlerweile nur noch selten. Dafür kaufe ich nun oft in Bioläden, bei tegut oder auf dem Wochenmarkt ein. Das hat natürlich seinen Preis, ist mir die Sache aber wert. Ich habe sogar schon Quark im Glas gefunden und kann bei unserem Biohof meine eigenen Dosen zur Käserei mitbringen. 

Zum Einkaufen von Obst und Gemüse habe ich mir verschiedene Beutel gekauft, von denen ich total begeistert bin. Vor allem für kleines Obst (z.B. Pflaumen) oder losen Salat sind sie echt praktisch. Am Wochenmarkt werden sie ohne Probleme genommen, und sogar bei Lidl konnte ich sie schon verwenden. 

 

Körperpflege

Zugegeben: Dies war der Bereich, an ich beim Thema plastikfrei nie gedacht hatte und der mir am Anfang das meiste Unbehagen bereitete. Feste Seifen statt dem gewohnten Duschbad und Menstruationstassen statt Tampons wirkten ziemlich abschreckend auf mich. Doch dann machte ich mir einmal bewusst, wie viel Plastikmüll im Bad anfällt: Shampoo, Spülung, Duschbad, Rasierschaum, Rasierer, Haarspray, Deo, Creme, Zahnbürste, Reinigungsmilch etc. Eine ganze Menge. Also googelte ich stundenlang und suchte nach geeigneten Alternativen. Leider muss ich erstvieles aufbrauchen, das schmeiße ich nicht einfach weg. Und bei manchen Dingen bin ich noch am Ausprobieren. Aber folgendes konnte ich schon umsetzen: Waschbare Abschminkpads aus Stoff statt Wattepads, Alepposeife zur Gesichtsreinigung und Sonnenblumenöl zum Abschminken statt Reinigungsmilch, Zuckerwasser statt Haarspray, Menstruationstasse statt Tampons, Rasierhobel statt Plastikrasierer, Haarseife oder Roggenmehl statt Shampoo (bin aber noch am Umgewöhnen und Testen), selbstgemachte Flüssigseife aus fester Seife, abbaubare Öko-Wattestäbchen, feste Seife statt Rasierschaum, Bambuszahnbürste statt normaler Zahnbürste. Sobald meine Vorräte aufgebraucht sind muss ich mich unbedingt noch an Deo und Zahnpasta machen. Für Kontaktlinsenpflegemittel habe ich allerdings noch keine Alternative gefunden.

 

Putz- und Waschmittel

Nachdem ich entsetzt feststellen musste, dass sogar die teuren Öko-Spülmaschinen-Pads einzeln in Plastik eingepackt sind, habe ich mich mal wieder fleißig ans Googeln gesetzt. Herausgekommen ist folgende Kombination für die Spülmaschine: Spülmaschinensalz in der Papierverpackung, Waschsoda als Pulver und eine Mischung aus Alkohol und Zitronensäure als Klarspüler. Ehrlich gesagt funktioniert es leider nicht so gut, wie die Marken Spülmaschinentabs, aber wenn man das Geschirr nicht zu dreckig in die Maschine stellt, kann man gut damit leben.

Für das Spülbecken haben wir uns biologisch abbaubare Spülbürsten aus Holz und einen waschbaren Schwamm gekaut. Das Öko-Spülmittel wird im Moment noch im Supermarkt gekauft und einmal habe ich es schon im Unverpackt-Laden auffüllen können. Hier möchte ich aber unbedingt noch ein selbstgemachtes Mittel ausprobieren.

Beim Waschmittel bin ich auch noch skeptisch. Bisher kaufe ich immerhin die Öko-Variante und konnte dieses ebenso im Unverpackt-Laden auffüllen. Einmal habe ich bisher mit Kastanien gewaschen. An andere selbstgemachte Alternativen habe ich mich bisher aber noch nicht hingetraut, aber auch das kommt noch.

 

Upcycling und kreative Ideen zur Müllvermeidung im Alltag

Mein liebster Upcycling-Gegenstand sind True Fruits Flaschen. Sie lassen sich wunderbar zur Vorratshaltung verwenden und machen optisch viel her. Wenn man sich überlegt, was ein VorratsglaDSC_0302 - bearbeitets normaleweise kostet und dass hier sogar noch ein leckerer Smoothie dabei ist, so sind sie preislich nicht zu schlagen. 

Beim Einfrieren von Lebensmitteln bin ich richtig kreativ geworden 😀 Da ich oft Brot, Gemüse und Reste einfriere und unser kleines Eisfach wenig Platz für Dosen/Gläser bietet, musste ich mir eine Alternative zu Gefrierbeuteln ausdenken. Und ich habe sie gefunden: Brot und Brötchen friere ich in Papiertüten ein. Meist sind das Tüten vom Bäcker, oft aber auch Haferflocken- und Mehlverpackungen. Für Gemüsereste verwende ich Plastikverpackungen, die sich ohne Unverpackt Laden in der Nähe leider nicht vermeiden lassen, z.B. Hirse oder die Müsli-Verpackungen meines Mannes (er beschwert sich zwar nicht über meinen Lebensstil, aber ich möchte ihn zu nichts zwingen und sein geliebtes Müsli in der Plastikverpackung darf er natürlich noch kaufen ;). 

Auf Backpapier, Frischhaltefolie und co. versuche ich so weit wie möglich zu verzichten. Statt dem Frühstücksbeutel nehme ich konsequent immer eine Dose mit. Und selbst von den Pfand-Plastikflaschen bin ich schon auf eine wiederbefüllbare Flasche und Leitungswasser umgestiegen. 

 

Wie ich Zero Waste für mich auslege

Ich finde Zero Waste toll! Aber komplett „zero“ wird es bei mir nie werden. Ich finde es wichtig, hier nichts zu übertreiben und zu überdogmatisieren. Nachhaltigkeit muss Spaß machen und jeder kleine Schritt zählt. Ich bin noch lange nicht plastikfrei aber ich konnte bereits den größten Teil unseres Mülls eliminieren. Und das ist schon ein großer Erfolg. Ich werde weiter viel ausprobieren und nach guten Alternativen suchen. Aber wenn ich nichts Brauchbares finde, dann ist das auch ok. Zum Beispiel möchte ich nicht von Kontaktlinsen auf Brille umsteigen. Deswegen werden eben ein paar wenige Flaschen Pflegemittel pro Jahr anfallen. 

Auch finde ich, man sollte nicht über andere urteilen. Ich bin in vielen Facebook-Gruppen zum Thema „plastikfrei“ unterwegs und finde es schade, welche Diskussionen über „richtig und falsch“ dort teilweise geführt werden. Jede noch so kleine Anstrengung, die jemand in Richtung Müllvermeidung unternimmt ist lobenswert! 

 

Ich bin gespannt, was die nächsten Wochen und Monate noch so bringen. Ich hole mir viele Inspirationen aus dem Internet und freue mich jedes Mal, wenn plastikfrei Alternativen funktionieren. 

 

Wie geht es euch bei dem Thema? In welchen Bereichen seid ihr vielleicht schon plastikfrei unterwegs und wo fällt es euch schwer? 

Interessiert es euch, in Zukunft mehr zum Thema auf meinem Blog zu lesen? 

 

Schoko-Haselnuss-Cookies

Schoko-Haselnuss-Cookies

Ich liieebe Schokolade! Und ich liieebe Kekse! Schade nur, dass beides nicht gerade kalorienarm geschweige denn gesund ist 😉

Also habe ich mich daran gemacht, ein gesundes und cleanes Rezept für Schokoladenkekse zu kreieren. Herausgekommen ist das folgende Rezept: Schokoladige Cookies, wunderbar weich, lecker süß und komplett gesund! 

Schoko-Haselnuss-Cookies
Leckere und komplett gesunde Schokoladen-Haselnuss-Cookies
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Ingredients
  1. 100g Haferflocken
  2. 40g Haselnussmus
  3. 40g gemahlene Haselnüsse
  4. 20g Kakao
  5. 60g Agavensirup
  6. 40g Kokosöl
  7. Zimt
  8. Vanille
Instructions
  1. Das Kokosöl schmelzen und alle Zutaten miteinander mischen.
  2. Dann gleichmäßige "Haufen" Teig auf ein Blech setzen und vorsichtigt platt drücken.
  3. Im vorgeheizten Backofen bei 170° (Ober-/Unterhitze) nur 9-10 Minuten backen.
Notes
  1. Die Cookies werden sehr schnell zu hart. Deswegen nach 8 Minuten immer wieder vorsichtig prüfen. Die Cookies dürfen ruhig noch weich aus dem Ofen. Dann werden sie wunderbar "chewy".
Clean Eating Balance http://www.clean-eating-balance.de/
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